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„Die Lehrerin sagt, das kommt noch“ – wenn dein Kind sich in Mathe schwertut

Du hörst diesen Satz und nickst. Die Lehrerin wird es wissen. Sie hat Erfahrung. Sie sieht so viele Kinder. Und trotzdem lässt er dich nicht los.
Abends, wenn dein Kind schläft, denkst du nochmal daran. An die Hausaufgaben heute. An das Gesicht deines Kindes, als es wieder nicht geklappt hat. An diesen Moment, in dem es den Stift hingelegt und einfach nichts mehr gesagt hat.
Dein Bauchgefühl sagt dir schon lange, dass da etwas nicht stimmt. Aber alle um dich herum sagen dasselbe: Gib ihm Zeit. Das legt sich. Du machst dir zu viele Sorgen. Also wartest du.


Sie hatte das Gefühl schon in der 1. Klasse. Emma tat sich von Anfang an schwer in Mathe, während in Deutsch alles problemlos lief. Die Hausaufgaben dauerten ewig, Emma war danach fix und fertig. Aber die Lehrerin sagte, das kommt noch. Ihre Freundin sagte, sie solle einfach abwarten. Ihre Schwester sagte, sie baue zu viel Druck auf. Also wartete sie.


Wenn dein Bauchgefühl dir seit Wochen sagt, dass dein Kind in Mathe nicht mehr mitkommt, ist es sinnvoll hinzuschauen – auch wenn Lehrerin, Freunde oder Familie zum Abwarten raten. Du kennst dein Kind am besten. Die Monate, in denen abgewartet wird, sind Monate, in denen ein Kind aufholen könnte. Hinschauen bedeutet nicht, Druck zu machen, sondern herauszufinden, wo dein Kind wirklich steht.


Und dann war Emma in der 2. Klasse. Sie saß weinend über dem Matheheft, weil sie 23 + 66 abzählen musste, weil sie keine andere Möglichkeit hatte. Sie fragte, warum sie so ein dummes Kind sei. Und sie wollte am liebsten gar nicht mehr zur Schule gehen. Emmas Mama zerriss es das Herz.
Sie hatte monatelang hier mitgelesen und wusste, dass es so nicht normal war. Aber ihr Umfeld hatte sie immer wieder davon abgehalten. Irgendwann hat sie auf ihr Bauchgefühl gehört und sich bei mir gemeldet.
Weißt du, was Emma heute macht? Sie rechnet. Ohne Tränen. Und kann erklären, wie sie vorgeht.


Ich erzähle dir das nicht, um dir Angst zu machen. Ich erzähle es dir, weil ich weiß, wie viele Mütter gerade genau da stehen, wo Emmas Mama stand. Mit diesem Gefühl im Bauch, das nicht weggehen will, obwohl alle etwas anderes sagen. Und mit dem Wunsch, endlich zu wissen, ob das Gefühl berechtigt ist.
Du kennst dein Kind am besten. Nicht die Lehrerin. Nicht deine Freundin. Nicht deine Schwester. Du. Und wenn dieses Gefühl dir seit Wochen oder Monaten sagt, dass da etwas nicht stimmt, dann ist es Zeit, hinzuschauen. Nicht um Druck zu machen. Nicht um dein Kind zu überfordern. Sondern weil die Monate, in denen du wartest, Monate sind, in denen dein Kind aufholen könnte.
In meinem kostenlosen Vorgespräch schaue ich mir gemeinsam mit dir an, wo dein Kind gerade steht. Ganz in Ruhe, ohne Druck. Du weißt danach, was los ist und was euch helfen kann. Hör auf dein Bauchgefühl. Immer. Den Link zum Vorgespräch findest du hier: meinmatheweg.de/vorgespraech



Soll ich abwarten, wenn die Lehrerin sagt, das kommt noch?

Es gibt kaum einen Satz, den ich häufiger höre. „Warten Sie noch ab. Das kommt schon noch.“ Und dann warten die Familien und die Lücken zum Schulstoff werden immer größer. Wenn dein Bauchgefühl dir über längere Zeit etwas anderes sagt, lohnt sich ein genauer Blick. Eine Lehrerin sieht viele Kinder, aber du kennst dein eigenes Kind am besten. Abwarten kostet vor allem Zeit, die ein Kind schon zum Aufholen nutzen könnte.

Woran erkenne ich, dass mein Kind in Mathe wirklich Hilfe braucht?

Typische Anzeichen sind: Die Hausaufgaben dauern sehr lange, dein Kind ist danach erschöpft und kann sie fast nie alleine lösen. Dein Kind zählt mit den Fingern oder im Kopf anstatt zu rechnen, weint über dem Matheheft oder zweifelt an sich selbst „Ich bin zu dumm für Mathe. Ich werd das nie können.“ Wenn diese Dinge über Wochen anhalten, ist das ein deutliches Signal und dein Kind sollte schnell Unterstützung bekommen.

Mache ich meinem Kind Druck, wenn ich jetzt handle?

Nein – im Gegenteil. Frühes Hinschauen nimmt Druck heraus, weil die Lücke noch kleiner ist und schneller geschlossen werden kann. Je länger gewartet wird, desto größer wird der Abstand zum Schulstoff und desto mehr Druck entsteht bei deinem Kind. Auf dem Matheweg arbeiten wir die Lücken parallel zum Schulstoff auf und dein Kind wird von Woche zu Woche sicherer.

Über die Autorin

Jackie Zieba ist Lehrerin mit Master of Education (TU Dortmund) und auf Rechenschwäche und Dyskalkulie spezialisiert. Seit 2020 zeigt sie Familien im deutschsprachigen Raum, wie ihr Kind sicher rechnen lernt – ortsunabhängig, in fünf Minuten am Tag, ohne klassische Nachhilfe. Statt Auswendiglernen setzt sie darauf, dass Kinder Mathe wirklich begreifen.

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