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Mathe-Hausaufgaben jeden Tag ein Kampf? Woran es wirklich liegt

Du hast es dir eigentlich anders vorgestellt. Kurz hinsetzen, Aufgaben fertig machen, Nachmittag genießen. Aber aus „kurz“ werden wieder 40 Minuten. Aus 40 Minuten werden Tränen. Und am Ende bist du genauso erschöpft wie dein Kind. Ihr habt beide das Gefühl, dass heute wieder nichts geklappt hat. Kennst du das?


Ich spreche jede Woche mit Müttern, die mir genau das erzählen. Und fast alle haben schon alles versucht: früher anfangen, später anfangen, mit Belohnung, ohne Druck, ruhig erklären, nochmal erklären, einfach danebensitzen. Aber nichts davon hat dauerhaft geholfen. Das liegt nicht daran, dass du etwas falsch machst. Es liegt daran, dass das eigentliche Problem nie angegangen wird.


Wenn die Mathe-Hausaufgaben jeden Tag zur Qual werden, ist das nämlich kein Motivationsproblem. Es ist fast immer ein Verständnisproblem. Dein Kind sitzt vor den Aufgaben und weiß im Grunde nicht, wie es sie lösen soll. Es zählt ab, rät oder wartet darauf, dass du die Antwort gibst. Und das kostet jeden Tag unglaublich viel Energie.


Wenn Mathe-Hausaufgaben jeden Tag zur Qual werden, ist das fast nie ein Motivationsproblem, sondern ein Verständnisproblem. Das Kind sitzt vor den Aufgaben und weiß im Grunde nicht, wie es sie lösen soll – es zählt ab, rät oder wartet auf die Antwort. Dahinter steckt meist eine Lücke in den Grundlagen, die noch niemand gefunden hat. Was hilft, ist kein neuer Hausaufgaben-Tipp, sondern herauszufinden, wo dein Kind genau steht und welcher Schritt als nächster dran ist. Finde es heraus!


Ich erkläre dir, was ich in über sechs Jahren Begleitung von Familien immer wieder beobachte: Kinder, die bei den Mathe-Hausaufgaben weinen oder ausrasten, haben meistens eine Lücke in den Grundlagen, die noch niemand gefunden hat. Lücken, ohne die dein Kind aber nie den aktuellen Schulstoff verstehen kann.


Vielleicht zählt dein Kind noch alle Aufgaben mit den Fingern ab, auch wenn es längst in Klasse 2 oder 3 ist. Vielleicht kann es Aufgaben lösen, weil es sie auswendig kennt, kommt aber ins Stocken, sobald die Aufgabe etwas anders gestellt ist. Dein Kind spürt selbst, dass es auf wackligem Boden steht. Und genau das macht die Hausaufgaben so anstrengend.


Eine Mutter schrieb mir letztes Jahr: „Wir saßen jeden Tag mindestens eine Stunde dran. Ich habe alles erklärt, so oft ich konnte. Und am nächsten Tag war es wieder, als würden wir von vorne anfangen.“ Was sie beschreibt, kenne ich auch aus dem Matheunterricht sehr gut. Wenn die Grundlage fehlt, nützt auch das ganze Wiederholen nichts. Dein Kind übt dann nicht Rechnen, es übt Auswendiglernen und Abzählen. Und das verfestigt sich immer weiter.


Was wirklich hilft, ist deshalb kein neuer Tipp für eure Hausaufgabenzeit. Was hilft, ist zu verstehen, wo dein Kind gerade in Mathe genau steht und welcher Schritt als nächster dran ist. Dann werden aus langen, tränenreichen Stunden kurze Einheiten, die dein Kind wirklich weiterbringen. Bei MeinMatheweg üben wir nur noch fünf Minuten am Tag. Mit Aufgaben, die genau passen. Kein Kampf mehr. Keine zerknüllten Zettel. Kein „Ich kann das nicht.“


Wenn du dir nicht sicher bist, wo die Lücke bei deinem Kind liegt, dann lass uns einfach kurz sprechen. Im Vorgespräch schaue ich mir gemeinsam mit dir an, was los ist und was bei euch helfen kann. Es ist kostenlos und du weißt danach, wie ihr weitermachen könnt. Den Link zum Vorgespräch findest du hier: meinmatheweg.de/vorgespraech




Warum weint mein Kind bei den Mathe-Hausaufgaben?

Dein Kind sieht mit Blick auf die Hausaufgaben schon: Das kann ich noch nicht. Sofort ist da die Überforderung, der Stress und vielleicht auch Angst. Denn schon morgens im Unterricht hat es die Aufgaben nicht verstanden. Jetzt soll es plötzlich wieder eine ganze Seite rechnen. Aber wie? Einige Kinder weinen, andere werden „unkonzentriert“, andere blocken komplett ab. Doch es kann die Hausaufgaben noch gar nicht lösen, auch wenn es das wollte.

Helfen mehr Üben und Wiederholen bei Mathe-Problemen?

Nein. In Mathe gilt sogar: Weniger ist mehr. Eine Aufgabe, die dein Kind noch nicht lösen kann, lernt es nicht über hunderte Wiederholungen. Eine Aufgabe, die klar ist, brauchen wir auch nicht zigmal wiederholen. Dann kann es direkt weiter gehen.
Ich nutze auf dem Matheweg ganz bewusst 5 Minuten-Aufgaben. Wir schauen zu Beginn in einem kostenlosen Vorgespräch ganz genau, wo dein Kind steht und setzen dann genau da an, wo dein Kind steht.

Wie lange sollten Mathe-Hausaufgaben in der Grundschule dauern?

In Klasse 1 und 2 sind es in der Regel bis zu 30 Minuten. In Klasse 3 und 4 bis zu 60 Minuten. Alle Hausaufgaben zusammen! Also deutlich kürzer als viele Familien tatsächlich an den Hausaufgaben sitzen. Oft brauchen sie für Mathe alleine schon länger. Auch das ändern wir auf dem Matheweg. Wenn du einmal weißt, wie es richtig geht, wird Mathe sofort entspannter (und küzer).

Über die Autorin

Jackie Zieba ist Lehrerin mit Master of Education (TU Dortmund) und auf Rechenschwäche und Dyskalkulie spezialisiert. Seit 2020 zeigt sie Familien im deutschsprachigen Raum, wie ihr Kind sicher rechnen lernt – ortsunabhängig, in fünf Minuten am Tag, ohne klassische Nachhilfe. Statt Auswendiglernen setzt sie darauf, dass Kinder Mathe wirklich begreifen.

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