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Wenn dein Kind beim Rechnen die Finger braucht – was dahintersteckt

Du beobachtest es bei jeder Hausaufgabe: Sobald dein Kind eine Aufgabe sieht, geht der nächste Blick auf die Finger. Das Ergebnis wird abgezählt. Dabei versteckt dein Kind seine Hände schon oft und möchte gar nicht zeigen, was es da tut. Denn in der Schule hieß es irgendwann: „Ab jetzt rechnen wir ohne die Finger.“ Aber wie das gehen soll, hat dann niemand erklärt.
Und so zählt dein Kind weiter. Heimlich. Mit den Händen unter dem Tisch, mit den Zehen im Schuh, mit den Augen, die kurz zur Seite wandern und irgendetwas in der Luft zählen. Kommt dir das bekannt vor? Du siehst es und weißt nicht, was du jetzt machen sollst. Die Lehrerin sagt, das legt sich. Dein Bauchgefühl sagt etwas anderes.


Ich kann dir sagen, was dahinter steckt. Wenn ein Kind zählt statt rechnet, dann fehlt ihm ein Bild von den Zahlen. Es weiß, dass 7 + 5 irgendwie 12 ergibt, aber es konnte nie ein Bild dazu aufbauen, warum das so ist. Dein Kind hat keine Vorstellung davon, was da beim Rechnen passiert. Also zählt es. Jedes Mal neu. Jedes Mal von vorne.


Wenn ein Kind jede Aufgabe mit den Fingern abzählt, statt zu rechnen, fehlt ihm die Mengenvorstellung – ein inneres Bild der Zahlen. Es weiß vielleicht, dass 7 + 5 = 12 ergibt, aber nicht warum. Ohne dieses Bild bleibt nur der Weg, jedes Mal neu abzuzählen. Die Lösung ist nicht mehr Üben, sondern das richtige Üben: Aufgaben, die zeigen, was hinter den Zahlen steckt, damit ein Kind ein Bild im Kopf aufbaut, auf das es zurückgreifen kann.


Das ist kein Fleiß- oder Motivationsproblem. In Wirklichkeit leistet dein Kind viel mehr, als wenn es die Aufgaben berechnen könnte. Und es ist auch kein Zeichen, dass dein Kind nicht intelligent genug für Mathe ist. Es hat einfach noch nicht gelernt, was hinter den Zahlen steckt und wie der Rechenweg funktioniert.


Das Tückische daran: Solange die Aufgaben klein genug sind, kommt dein Kind damit durch. Die Ergebnisse stimmen, die Lehrerin ist zufrieden, vielleicht sind sogar die Noten immer okay. Aber dann wird der Zahlenraum größer. In Klasse 3 bis 1000, in Klasse 4 bis 1 Million. Dann sind die Zahlen zu groß zum Abzählen. Und plötzlich geht gar nichts mehr.
Genau da stecken so viele Kinder, die zu mir kommen. Nicht weil sie zu spät dran sind, sondern weil niemand früher hingeschaut hat.


Was dein Kind jetzt braucht, ist nicht mehr Üben. Es braucht das richtige Üben. Aufgaben, die ihm zeigen, was hinter den Zahlen steckt. Ein Bild im Köpfchen, auf das es zurückgreifen kann, statt immer wieder von vorne zu zählen. Und eine Mama, die weiß, wie sie das begleiten kann. Denn dann könnt ihr zum Schulstoff aufholen.

Genau das ist MeinMatheweg. Wir üben nur fünf Minuten am Tag. Mit Aufgaben, die genau da ansetzen, wo dein Kind steht. Und schon nach wenigen Wochen merkst du: Der Blick geht nicht mehr zu den Fingern. Denn es geht jetzt sogar schneller und leichter, und dein Kind kann die Aufgaben im Kopf rechnen.

Sollen wir mal schauen, wie es bei euch gehen kann? In einem kostenlosen Vorgespräch sehen wir, wo dein Kind steht und was es braucht. Damit dein Kind es endlich leichter hat. Den Link zum Vorgespräch findest du hier: meinmatheweg.de/vorgespraech


Ab wann sollte mein Kind ohne Finger rechnen?

Zu Beginn nehmen alle Kinder die Finger zum Rechnen und Zählen dazu. Doch spätestens dann, wenn der Zehnerübergang in der Schule Thema wird (also schon in der 1. Klasse, Aufgaben wie 8 + 5 oder 13 – 7) braucht dein Kind einen sicheren Rechenweg. Ohne zu zählen. Denn nur dann kann dein Kind mathematisches Verständnis aufbauen. Ansonsten fangen hier die Matheschwierigkeiten bereits an. Zählen ist kein Rechnen.

Mein Kind rechnet richtig, aber zählt heimlich. Ist das ein Problem?

Es braucht nicht immer sichtbar die Finger zum Zählen. Oft zählen die Kinder im Kopf ab oder stellen sich die Finger zum Abzählen vor. Doch all das sollte immer ein Warnhinweis für dich sein. Denn Zählen ist kein Rechnen. Und es zeigt dir, dass dein Kind unbedingt Unterstützung braucht, um einen sicheren Rechenweg zu lernen. Um Mathe wirklich vollständig verstehen zu können.

Mein Kind ist schon in einer höheren Klasse. Ist MeinMatheweg auch dann noch hilfreich?

Ich begleite die Familien unabhängig von der Klassenstufe. Genau deshalb vereinbaren wir immer zuerst ein Vorgespräch. Hier sehe ich ganz klar, wo dein Kind steht und was es in Mathe genau braucht. Es waren schon Kinder von Klasse 1 bis Klasse 9 auf dem Matheweg dabei.
Und ja, auch mit den Neuntklässlern erarbeiten wir die Mathe-Grundlagen: Plus, Minus, Mal und Geteilt im Zahlenraum bis 100. Denn, wenn die Lücken am Anfang schon da waren, konnte das Kind die folgenden Themen in Mathe nie richtig verstehen. Die Grundlagen werden nämlich nie mehr im Unterricht besprochen, sondern vorausgesetzt. Und ein Kind kann sie alleine nicht aufholen.

Über die Autorin

Jackie Zieba ist Lehrerin mit Master of Education (TU Dortmund) und auf Rechenschwäche und Dyskalkulie spezialisiert. Seit 2020 zeigt sie Familien im deutschsprachigen Raum, wie ihr Kind sicher rechnen lernt – ortsunabhängig, in fünf Minuten am Tag, ohne klassische Nachhilfe. Statt Auswendiglernen setzt sie darauf, dass Kinder Mathe wirklich begreifen.

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